Vereinsgeschichte


Vor über 40 Jahren kam in Aldein unter einigen Sportbegeisterten das Verlangen auf, einen Verein zu gründen, um der Jugend die Möglichkeit zu bieten, sich auf sportlichem Gebiet zu betätigen. Da die damaligen Mittelschüler und vor allem die „Dorf-Tirol-Studenten“ fern vom Heimatdorf das Fußballspiel kennen lernten und dies alsbald auch im Bergdorf verbreiteten, war es unerlässlich, sich in einem Verein zu organisieren. Die treibende Kraft kam von Erich Kalser, Reinhard Pichler, Reinhard Ebner, Rudi und Josef Stocker sowie Josef Kalser (Witt). Die begeisterten und entschlossenen Pioniere traten somit an eine angesehene und einflussreiche Person heran, nämlich Alois Stocker, und baten diesen, die Präsidentschaft für den entstehenden Verein zu übernehmen, wofür er sich auch gerne bereit erklärte. Am 13. April 1969 wurde im Gasthaus „Pfiffikus“ auf Einladung des Gründungskomitees bei 35 anwesenden Personen der „Sportclub Aldein“ aus der Taufe gehoben. Die ersten Tätigkeiten beschränkten sich auf den Fußball mit der Austragung von einigen Freundschaftsspielen. In der Wintersaison wurde schon das erste Skirennen veranstaltet, was sich aber nur auf den Winter 1970 beschränkte, da am 07. November 1970 der eigenständige „Skiclub Aldein“ unter der Führung von Leo Matzneller gegründet wurde, welcher von nun an die Wintersporttätigkeit fortsetzte. Es wurden jährlich Skikurse angeboten sowie verschiedene Rennen ausgetragen. Der 1971 mit Beiträgen der Gemeinde errichtete Fußballplatz auf dem Gelände der Dagostin-Säge entsprach nicht den erforderlichen Maßen und es war bereits nach zwei Jahren – durch die Ausweisung der ersten Wohnbauzone in Aldein - unumgänglich, einen anderen, geeigneten Standort für den Bau des neuen Sportplatzes ausfindig zu machen. Dass die Umsetzung dieses Vorhabens ein schwieriges Unterfangen würde, stellte sich alsbald heraus, denn mit den kargen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln verzögerte sich die Verwirklichung der Anlage immer weiter. Es verstrichen Jahre, bis 1977 durch den Einsatz des Präsidenten Peter Matzneller und seines Stellvertreters Josef Kalser sowie mit tatkräftiger Unterstützung des Bürgermeisters Vitus Gruber endlich der erste Spatenstich getan werden konnte. Der extrem lehmhaltige Boden machte die Anschaffung von großen Mengen Drainagematerial erforderlich, und verschiedene andere  Probleme verzögerten die Bauarbeiten immer wieder. Doch 1983 konnte das Vorhaben unter dem damaligen Präsidenten Klaus Stocker und durch die finanziellen Beiträge der Autonomen Provinz Bozen und der Gemeinde Aldein zu Ende gebracht und die Anlage fertig gestellt werden. Am 17. Juni 1984 erfolgte die feierliche Segnung derselben. Der Vorstand des Vereins versuchte im Laufe der Jahre, auch in anderen Disziplinen, wie Tischtennis und Leichtathletik, Impulse zu geben. So begann im Jahr 1974 der Aufbau der Sektion Tischtennis. Wiederum war die Suche nach dem geeigneten Raum ein großes Problem. Nach wiederholten Ablehnungen zur Benutzung des Pfarrsaales konnte einige Jahre beim Pfiffikus gespielt werden. Eine Sektion Leichtathletik konnte nie richtig Fuß fassen und wurde somit nicht in den Verein aufgenommen. Nach längeren Verhandlungen gelang es schließlich bei der Vollversammlung am 28.12.1975, die beiden Aldeiner Vereine, den Sportclub und den Skiclub, im heutigen Sportverein Aldein zusammen zu schließen, was sich in der Folge sehr positiv entwickelte. So kamen 1977 die Sektion Rodeln/Ski Nordisch (Langlauf) dazu und der Verein gewann durch die wachsende Mitgliederzahl und Tätigkeit, vor allem bei der Jugend, im Dorfgeschehen immer mehr an Bedeutung. Im Dezember 1979 erfolgte aufgrund der relativ großen Tätigkeit die Teilung dieser Sektion in Rodeln unter der Leitung von Richard Marsoner und Langlauf unter Alois Grumer. Während Tischtennis wieder aufgelöst wurde, kam am 15.12.1978 die vierte Wintersportsektion, Eishockey, dazu. Bei der Vollversammlung am 07.04.1984 wurde der 1978 gegründete Kegelclub Aldein als weitere Sektion im Verein aufgenommen. Diese Sektion gewann kontinuierlich an Beliebtheit und zählt heute zu den größeren Abteilungen im Verein. Mit der Gründung der Sektionen Tennis im Jahr 1998 und Rad/Mountainbike 2001 erreichte der Sportverein die stolze Zahl von 450 Mitgliedern, sei es aktive als auch passive. Da in Aldein keine geeignete Turnhalle zur Verfügung stand, setzte sich der Präsident Wolfgang Matzneller in den 90er-Jahren vehement für den Bau einer solchen beim Sportplatz ein. Nach jahrelangen Verhandlungen mit den betreffenden Behörden scheiterte das erste Projekt aus eigentlich unverständlichen Gründen. Nach einer Ausschreibung von 2002 gelang es schließlich, den Bau des Sportzentrums mit den Kegelbahnen und dem Schießstand und dazugehörendem Gastlokal im Jahr 2005 durch die Gemeinde Aldein zu verwirklichen, 2008 folgte dann die Turnhalle, die im Sommer 2009 ihrer Bestimmung übergeben wird, was für den Breitensport in Aldein wiederum von großer Bedeutung und von Vorteil ist. Weil sich die Funktionäre, allen voran die Präsidenten, über 40 Jahre hinweg mit Selbstaufopferung und Kompetenz eingesetzt haben, Erfahrungen ausgenützt und unvermeidliche Enttäuschungen weg gesteckt haben, hat sich der Amateursportverein Aldein Raiffeisen nicht zuletzt dank der Unterstützung der Dorfgemeinschaft und -wirtschaft zu einer Institution von großem sozialen Wert entwickelt. Der Verein ist allen zu einem großen Dank verpflichtet, vor allem der Gemeindeverwaltung Aldein, der Landesverwaltung, der Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein und all jenen, die ihn in den verschiedensten Weisen unterstützt haben.

Heinrich Heinz

nach 2009

noch zu ergänzen

2009

Eröffnungsfeier des Sportzentrums

2008

Bau der Turnhalle

2005

Beginn Bau Sportzentrum

2004

Umbau der Sportbar und Errichtung des Vereinslokals

2001

Gründung Sektion Rad

1999

01.02.1999 Übernahme der Tennisplätze

1998

Umbau des Eisplatzes zu Mehrzweckplatz mit Kunstrasen

1997

Gründung Sektion Tennis

1992

Errichtung der neuen Flutlichtanlage am Sportplatz

1988

1988/89 Bau des ersten Eisplatzes

1984

07.04.1984 Aufnahme des Kegelclub Aldein als sechste Sektion
01.01.1984 Segnung Sportplatz

1980

08.12.1980 definitive Aufnahme der Sektion Eishockey

1978

Errichtung der Rodelbahn

1977

Beginn der Arbeiten auf dem neuen Sportplatz

Gründung der Sektion Rodeln/Langlauf

1975

28.12.1975 Fusion Sportclub und Skiclub

1971

Errichtung des ersten Sportplatzes auf dem Gelände der Dagostin-Säge

1970

07.11.1970 Gründung des „Skiclub Aldein“

1969

13.04.1969 Gründung des „Sportclub Aldein“

Präsidenten

Präsidenten des ASV Aldein

24.04.2019 Michael Santa, Stellvertreter Robert Kalser
08.05.2004 Heinrich Heinz, Stellvertreter Robert Kalser
06.05.1985 Wolfgang Matzneller, Stellvertreter Josef Pöder, ab 2001 Rudi Kalser
06.06.1981 Klaus Stocker, Stellvertreter Josef Pitschl
01.11.1975   Peter Matzneller, Stellvertreter Josef Kalser
12.04.1971 Hermann Köhl, StellvertreterJosef Kalser

13.04.1969 Luis Stocker

 

Präsidenten des Skiclub Aldein
1971 bis 1975 Stefan Daldos
01.01.1970 Leo Matzneller


Sektionsleiter

Sektion Fussball
seit 2005 Oswald Daum
2001 – 2005 Johannes Niederstätter
1998 – 2001 Markus Baldissera
1992 – 1998 Alfred Rammlmair
1989 – 1992 Albert Ebner
1985 – 1989 Heinrich Ebner
1979 – 1985 Josef Stocker
1975 – 1979 Hermann Gurndin
Nov. - Dez. 1975 Josef Amplatz
1969 – 1975 Josef Kalser – Witt

Sektion Ski (Sektionsleiter bzw. Präsident)
seit 2004 Bertold Matzneller
1998 - 2004 Josef Schmid jun.
1995 - 1998 Franz Kalser
1985 - 1995 Josef Schmid jun.
1975 - 1985 Josef Pitschl
1972 - 1975 Stefan Daldos
1971 - 1972 Hermann Grumer
1970 - 1971 Leo Matzneller

Sektion Langlauf
Seit 2019 Michael Franzelin
??
2001 - 2019 Heini Ebner - Ditlkramer
1995 - 2001 Reinhold Gurndin
1992 – 1995 Luis Niederstätter
1992 – 1995 Luis Niederstätter
1981 – 1985 Christian Wallnöfer
1979 – 1981 Luis Grumer
1977 – 1979 Richard Marsoner gemeinsam mit Luis Grumer

Sektion Kegeln (Sektionsleiter bzw. Präsident)
seit 2016 Georg Matzneller
2004 - 2016 Erwin Unterhauser
1992 - 2004 Heinrich Heinz
1978 - 1992 Rudi Kalser

Sektion Rodeln
seit 1985 Isidor Pernter
1981 – 1985 Albert Stürz
1977 – 1981 Richard Marsoner

Sektion Eishockey
2001 - 2006 Günther Köhl
1992 - 2001 Paul Pitschl
1989 - 1992 Markus Ploner
1983 - 1989 Hermann Kalser
1981 - 1983 Roland Kalser
1980 - 1981 Alois Ebner – Punz
1978 Werner Niederstätter

Sektion Tennis
2004 - 2006 Brigitte Heinz und Hermine Pernter
1998 - 2004 Monika Thaler

Sektion Rad
2001 - 2008 Raimund Stürz